Messdienerwallfahrt nach Rom

Grüße von den Ministranten und Ministrantinnen aus Swisttal und Rheinbach
Ministranten und Ministrantinnen aus Swisttal und Rheinbach schreiben am 15. Oktober 2025 aus Rom:
Wir freuen uns, dass wir Rom und die große Gemeinschaft der Messdiener erleben dürfen.
Wir senden sonnige Grüße und schließen alle Unterstützer in unser Gebet ein.

Bericht der Messdienergruppe aus Meckenheim und Wachtberg
Am Sonntag, den 12. Oktober 2025, geht es endlich los! Gemeinsam mit 23 Messdienern aus Meckenheim und Wachtberg brechen über 2.000 Messdiener aus dem Erzbistum Köln unter dem Motto „Segel setzen, Kurs ändern“ zur Wallfahrt nach Rom auf. Unser Bus, voll bis zum obersten Rand, verlässt Bonn gegen 16 Uhr. Das Abendgebet im Bus eröffnet die Wallfahrt und dann fahren wir in die Nacht. Am Vormittag des nächsten Tages fährt der Bus endlich vor unserer Unterkunft vor. Ausruhen ist aber nicht angesagt, nein! Direkt geht es los, mit gepackten Rucksäcken nehmen wir die erste Bahn Richtung Innenstadt, wo die Eröffnungsmesse auf uns wartet. Nach einer kurzen Stärkung in Form einer römischen Pizza werden die Gewänder übergestreift. Danach geht es zurück in die Unterkunft, wir müssen noch ein bisschen Schlaf nachholen.
Am nächsten Morgen erwartet uns das Frühstück. Alle noch leicht verschlafen geht es wieder in die Stadt - zur Engelsburg. Gemälde, Ausstellungen und ein wahnsinniger Ausblick über Rom bietet uns der erste Programmpunkt dieses Tages. Nach kurzer Pause stellen wir uns in die schier endlose Schlange vor dem Petersdom. Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden schreiten wir durch die zweite der vier heiligen Pforten, die das erste Mal seit 25 Jahren geöffnet sind. Am Abend geht es dann mit Kerzenschein und Gesang durch die vatikanischen Gärten. Ein wahrhaft magisches Gefühl. Nun schnell nach Hause, denn morgen müssen wir alle sehr früh raus, der Papst hat nicht den ganzen Tag Zeit.
Über 20.000 Menschen belagern am nächsten Morgen den Petersplatz, darunter wir - und über 2.000 Messdiener aus dem Kölner Erzbistum. Der Papst segnet und begrüßt während der Audienz nicht nur uns Pilger, sondern auch mitgereiste Messdiener und Pilger aus vielen anderen Ländern. Die Audienz war definitiv ein Höhepunkt unserer Reise. Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung, wir schauen beim Kollosseum vorbei und genießen italienisches Essen.
Am nächsten Tag wird nicht nur eine Kirche besichtigt sondern gleich zwei - einmal Santa Maria Maggiore und dann die Basilika Sankt Paul vor den Mauern. Dort durchschreiten wir die zwei letzten der vier heiligen Pforten. Am Abend wird bei wunderbarer Stimmung der Abschlussgottesdienst gefeiert. 2.000 Messdiener singen und beten zusammen, das Echo hallt durch die riesigen Hallen und jeder fühlt sich wohl. Nun ist die Reise fast zu Ende, doch den letzten Tag nutzen wir noch, um die Spanische Treppe, das Pantheon und sämtliche Foodspots Roms abzuklappern.
Am 18. Oktober treten wir dann die Rückreise an, das Gepäck wird eingeladen und es geht wieder heim. Es waren tolle Tage in der Heiligen Stadt. Die Zeit, auf die wir uns so lange
gefreut hatten, ging schneller um als man es sich hätte vorstellen können.
Mattes, Christian und Jasper